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Kosten & Modelle

Praxismarketing-Kosten: was fair ist – und wann es sich rechnet

Über Kosten wird im Praxismarketing gern nebulös gesprochen – meist, weil eine Gesamtsumme verschleiert, wie wenig tatsächlich in Sichtbarkeit fließt. Hier ist die transparente Version: alle Posten, alle Modelle, ein durchgerechnetes Beispiel und unser eigenes Preismodell.

Ergebnis-Garantie im Vertrag Kein Setup-Honorar Exklusiver Gebietsschutz Ausschließlich Ärzte & Praxen
Kurz gesagtPraxismarketing besteht aus zwei getrennten Posten: dem Werbebudget (1.200–2.500 €/Monat, fließt an die Plattformen) und dem Agenturhonorar (1.000–2.000 €/Monat). Für eine Einzelpraxis mit ernsthaftem Wachstumsziel sind 2.500–4.000 € monatlich realistisch. Bei 50–130 € pro gebuchtem Termin und mehreren hundert Euro Patientenwert ergibt die mittlere Beispielrechnung ein Umsatzverhältnis von rund 3:1 – bei hochwertigen Leistungen deutlich mehr. Bei DAM entfällt das Setup-Honorar; wir verdienen über einen Erfolgsbonus mit.

Die zwei Posten, die nie vermischt gehören

Eine Gesamtsumme ohne Aufschlüsselung macht Angebote unvergleichbar. Dabei sind es zwei grundverschiedene Ausgaben:

WerbebudgetAgenturhonorar
Wohin fließt es?An die Plattformen (Suchmaschinen, Netzwerke)An den Dienstleister
Wofür?Sichtbarkeit bei suchenden PatientenStrategie, Aufbau, Betreuung, Optimierung, Messung
Wer kontrolliert es?Die Praxis – Konto auf Ihren NamenVertraglich fixiert, transparent ausgewiesen
Typische Größe/Monat1.200–2.500 €1.000–2.000 €

Fragen Sie bei jedem Angebot: „Wie viel davon ist Werbebudget, wie viel Honorar?“ – und bestehen Sie darauf, dass das Werbebudget über Ihr eigenes Konto läuft. Es ist Ihre Sichtbarkeit und Ihre Datenhistorie.

Die drei Vergütungsmodelle – und was sie bedeuten

ModellFunktionsweiseFür Sie bedeutet das
Fixes HonorarMonatlicher Festbetrag für BetreuungPlanbar – aber bezahlt wird Aufwand, nicht Ergebnis. Ohne klare Termin-Kennzahlen intransparent.
Rein erfolgsbasiertZahlung pro Anfrage oder TerminKlingt fair, optimiert aber auf Menge: Wer pro Anfrage verdient, liefert Anfragen – nicht unbedingt Patienten.
KombiniertBasishonorar + vertraglich definiertes TerminzielPlanbarkeit für beide Seiten, Ergebnis bleibt verbindlich – nur so gut wie die schriftliche Definition.

Unser Modell: Risiko auf unserer Seite

Kein Setup-Honorar

Aufbau des kompletten Systems – Behandlungsseiten, Anzeigen, Vorqualifizierung, Buchungsstrecke, Messung – ohne Vorab-Investition in tausende Euro Einrichtungsgebühr.

Erfolgsbonus statt Vorkasse

Wir verdienen über einen Erfolgsbonus mit, wenn das vereinbarte Terminziel erreicht wird. Unser Einkommen hängt an Ihrem Ergebnis – dieselbe Richtung, dieselbe Motivation.

Ergebnis-Garantie im Vertrag

Die Garantie-Bedingungen stehen schwarz auf weiß im Vertrag und werden im Erstgespräch mit Ihren Zahlen durchgerechnet – keine Fußnoten, keine weichen Formulierungen.

Keine Knebelverträge

Faire, flexible Vereinbarungen statt langer Bindung. Wir halten Klienten über gelieferte Termine, nicht über Kündigungsfristen – und in den meisten Regionen arbeiten wir mit nur einer einzigen Praxis zusammen.

Das ehrliche Rechenbeispiel

Eine Praxis mit 600 € durchschnittlichem Patientenwert, mittleres Budget:

PositionBetrag/Monat
Werbebudget1.800 €
Betreuungshonorar1.500 €
Investition gesamt3.300 €
Gebuchte Ersttermine (bei ~90 € pro Termin)ca. 20
Erscheinungsquote ~90 % → behandelte Patientenca. 18
Zusätzlicher Umsatz (18 × 600 €)10.800 €

Verhältnis in diesem Beispiel rund 3:1 – gerechnet ohne Folgebehandlungen, Weiterempfehlungen und den langfristigen Wert eines Patienten. Bei hochwertigen Leistungen wie Implantologie oder operativen Eingriffen verschiebt es sich deutlich weiter ins Positive. Alle Kosten- und Ergebnisangaben sind beobachtete Werte aus laufenden Systemen, keine Garantien – Fachrichtung, Region und Wettbewerb verändern das Ergebnis erheblich; die vertragliche Ergebnis-Garantie wird davon getrennt individuell vereinbart. Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen: Der Praxis-Potenzial-Rechner nutzt genau diese realen Kostenspannen.

Der teuerste Fehler ist nicht ein zu hohes Budget, sondern ein zu niedriges über zu lange Zeit: Ein System, das nie genug Daten bekommt, um zu lernen, produziert dauerhaft schlechte Ergebnisse – und wird dann als „Marketing funktioniert bei uns nicht“ abgehakt.

Versteckte Kosten, nach denen Sie fragen sollten

Den neutralen, ausführlichen Ratgeber zu Budgets und Modellen – ohne unser eigenes Angebot – finden Sie im Wissensbereich: Was kostet Praxismarketing?

Wie viele Termine sind in Ihrer Region realistisch?

Prüfen Sie Ihr Potenzial in 30 Sekunden – oder lassen Sie uns die echte Nachfrage für Ihre Fachrichtung auswerten.

Potenzial berechnen Nachfrage-Check starten
Radim Hart
M.Eng. Bc. Radim HartGründer von DAM – Digitale Akquise Medizin. Betreut ausschließlich Arztpraxen, Privatpraxen und Wahlärzte in Deutschland und Österreich – gemessen an gebuchten Patiententerminen. Mehr über DAM →

Zuletzt geprüft: 26. August 2026

Häufig gestellte Fragen

Was kostet Praxismarketing pro Monat?

Realistisch 2.500–4.000 € für eine Einzelpraxis mit ernsthaftem Wachstumsziel: 1.200–2.500 € Werbebudget an die Plattformen plus 1.000–2.000 € Honorar für Strategie, Aufbau, Betreuung und Messung. Unter etwa 800 € Werbebudget wird es in den meisten Fachrichtungen schwierig, weil die Datenmenge nicht zum verlässlichen Optimieren reicht.

Was kostet ein einzelner neuer Patient?

Aus laufenden Systemen in Deutschland und Österreich: 50–130 € pro gebuchtem Ersttermin, abhängig von Fachrichtung, Region und Wettbewerb. Bei einem Patientenwert von mehreren hundert Euro – vor Folgebehandlungen und Empfehlungen – rechnet sich das ab dem ersten stabilen Monat.

Gibt es bei DAM ein Setup-Honorar?

Nein. Sie zahlen keine tausende Euro im Voraus, die versickern könnten. Wir verdienen über einen Erfolgsbonus mit – richtig verdienen wir erst, wenn Sie Patienten gewinnen. Die Ergebnis-Garantie und die genauen Konditionen stehen schwarz auf weiß im Vertrag und werden im Erstgespräch transparent durchgerechnet.

Warum rechnet DAM nicht rein erfolgsbasiert pro Anfrage ab?

Weil reine Pro-Anfrage-Modelle ein Qualitätsproblem erzeugen: Wer pro Anfrage bezahlt wird, optimiert auf Menge statt auf Patienten, die tatsächlich erscheinen und behandelt werden. Unser Modell koppelt die Vergütung an das vereinbarte Terminziel – Planbarkeit für beide Seiten, Qualität bleibt das Kriterium.

Wie schnell amortisiert sich die Investition?

Erste Buchungen kommen typischerweise nach 30–60 Tagen. In der Beispielrechnung mit mittleren Werten liegt das Verhältnis von zusätzlichem Umsatz zu Investition bei rund 3:1 – ohne Folgebehandlungen und Weiterempfehlungen gerechnet; das tatsächliche Ergebnis hängt von Fachrichtung, Region und Wettbewerb ab. Ihre eigenen Zahlen können Sie im Potenzial-Rechner durchspielen.

Lassen Sie uns über Ihre Zahlen sprechen.

15–20 Minuten, unverbindlich. Sie schildern Ihre Situation, wir zeigen Ihnen, was für Ihre Praxis realistisch ist – mit konkreten Zahlen statt Versprechen.

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